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AnEffLo

 

Antieffizienzlogiken

Mit den Mitteln der Technik: Gegengewichte zur Dominanz einseitigen Effizienzdenkens in der häuslichen Krankenpflege schaffen

Der radikale Wandel der Arbeitswelt durch voranschreitende Automatisierung und Digitalisierung betrifft längst nicht nur den Produktionssektor, sondern in zunehmendem Maße auch die Arbeit an und mit Menschen, insbesondere im Pflegesektor. Der stattfindende Wandel führt hier jedoch zu einer Reihe von Problemen (z.B. Ängste/mangelndes Vertrauen), deren Ursache unseres Erachtens u.a. die Dominanz von(einseitigem) Effizienzdenken ist.

 In unseren Verbund versuchen wir deshalb, die Anwendung von „Anti-Effizienzlogiken“ (d.h. Logiken, die auch Affekte, Beziehungsqualität etc. berücksichtigen) mit den Mitteln moderner Technologien als Gegengewicht hierzu ins Spiel zu bringen. Denn es ist wichtig auch „weiche“ Faktoren (wie die „Stimmung“ von Pflegebedürftigen oder Arbeitszufriedenheit) schon auf der Ebene technischer Systeme mit zu denken und zu berücksichtigen. Ansätze dazu bieten unsere Konzepte zu institutioneller Reflexivität, polychromer Nachhaltigkeit und patientenzentriertem Gesundheitsmanagement, die wir in enger Zusammenarbeit mit den technischen Entwicklungspartner – nicht nur – für den Bereich der Pflege „anwendbar“ machen wollen.

Erforscht wird die automatische Erkennung von Objekten und Bestandsveränderungen mit Hilfe verschiedener Erfassungstechnologien sowie die datentechnische Aufbereitung und die Informationsbereitstellung für den Anwender. Neben der Unterstützung des Betriebes werden auch Sicherheitsaspekte wie zum Beispiel die ungeplante Entfernung von Objekten gemeldet, erfasst und dokumentiert.

 Für weitere Informationen können Sie uns gerne direkt kontaktieren.

 

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